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Sollten Kinder einen Schnelltest selbstständig durchführen?

Viele Hersteller von Laientests werben damit, dass deren Durchführung kinderleicht ist. Das stimmt grundsätzlich auch, das bedeutet aber nicht, dass Kinder einen Schnelltest allein durchführen sollten. Es gibt zahlreiche Gründe, weshalb ein Erwachsener den Test machen muss. Damit es nicht zu einem falschen Ergebnis kommt, zeigen wir, weshalb Kinder lieber die Finger von einem Laientest lassen sollten.

Grund 1: Verletzungsgefahr

Gerade junge Kinder haben noch keine perfekten motorischen Fähigkeiten. Das bedeutet, es kann durchaus passieren, dass sie sich das Teststäbchen zu tief in die Nase stecken und sich somit verletzen. Das kann selbst bei einem Spucktest der Fall sein, wenn dieser schlichtweg falsch angewendet wird. Nun kann es zu teilweise ernsten Verletzungen kommen, was nicht nur Schmerzen nach sich zieht, sondern auch ein trotzendes Kind. Immerhin will niemand etwas noch einmal machen, wenn er sich dabei schon einmal wehgetan hat.

Grund 2: Kontaminierung

Kinder sind dafür bekannt, dass sie gerne schmutzig sind. Es wird im Schlamm gespielt, sie lecken alles ab und Hände waschen ist eher eine Seltenheit. Würden diese nun einen Test eigenständig durchführen, könnte es leicht zu einer Kontaminierung kommen. Immerhin ist es wichtig, dass nur die Testsubstanz auf das Kit gelangt. Staub und andere Verschmutzungen können den Test verfälschen. Das kann am Ende dazu führen, dass eine Infektion entweder übersehen oder falsch angezeigt wird. Noch unpassender ist es, wenn Kinder das Kit einfach mit sich führen, wenn dieses eigentlich gerade den Testvorgang eingeleitet hat. Jenes sollte ruhig liegen, da ansonsten die Testflüssigkeit wegfließen könnte.

Grund 3: Ernsthaftigkeit

Spaß und Spiel ist für die meisten Kinder am wichtigsten, weshalb so ein langweiliger und trockener Test keine Freude macht. Von daher halten sich Kinder auch nicht genau an die Anweisungen. Sie wollen den Joysbio Test einfach schnell hinter sich bringen, was ebenfalls ein falsches Ergebnis nach sich ziehen kann. Besonders, wenn nicht genügend Testmaterial aufgenommen oder die Pufferlösung zu hoch oder niedrig dosiert wurde. Am Ende ist der Laientest nutzlos. Insofern ist es wichtig, dass genau den Schritten in der Anleitung gefolgt wird. Nur so kann sichergestellt werden, dass das Ergebnis am Ende auch mit der Wirklichkeit übereinstimmt.

Grund 4: Ausbreitung

Wie bereits bei Grund zwei genannt, sind Kinder nicht gerade sauber. Das gilt nicht nur vor dem Test, sondern auch danach. Das kann gefährlich sein, denn sollte Ihr Kind wirklich mit dem Corona-Virus infiziert sein, verteilt es nun die Viren in der gesamten Umgebung. Mit Sicherheit wäscht sich kein Kind nach dem Test die Hände oder zieht eine Maske an, falls eine Infektion vorliegt. Stattdessen sind sich Kinder dem Ernst der Lage nur selten bewusst.

Grund 5: Angst

Überall in den Nachrichten hören Kinder von Infizierten und Toten. Selbst die eigenen Eltern machen sich Sorgen und haben einige Sicherheitsmaßnahmen eingeführt. Junge Kinder verstehen das oftmals nicht genau, doch sie wissen, dass irgendwas anders ist. Sollte sich beim Test nun zeigen, dass eine Infektion vorliegt, könnten sie schlichtweg zu viel Angst haben, es irgendjemanden zu sagen. Besonders, wenn bereits jemand im Freundeskreis infiziert ist/war und das Kind gesehen hat, was im Anschluss folgte, könnte die Angst zu groß sein, selbst mitzuteilen, dass das Testergebnis positiv ausgefallen ist. Also verschwindet der Test schnell und sie sagen kein Wort. Das ist enorm gefährlich, denn sie könnten nicht nur andere Personen anstecken und potenziell eine tödliche Gefahr sein, sondern auch bei ihnen selbst sind Komplikationen jetzt keine Seltenheit.

Führen Sie den Test selbst durch!

Das sind nur fünf Gründe, weshalb Sie einen Test nicht von Ihren Kindern durchführen lassen sollten. Ein Testkit ist kein Spielzeug, sondern ein medizinisches Hilfsmittel, welches mit der nötigen Ernsthaftigkeit in Angriff genommen werden muss. Von daher ist zu empfehlen, dass Sie den Test bei Ihren Kindern durchführen. Gewiss werden sich einige Kinder dagegen sträuben und nicht sonderlich glücklich darüber sein, wenn ihnen das Teststäbchen in den Mund oder die Nase eingeführt wird, doch Sie können sicherstellen, dass alles korrekt abläuft. Dementsprechend zuverlässig ist der Test am Ende.

Ablenkung ist die beste Möglichkeit

Einige Kinder haben furchtbare Angst vor einem Test und sträuben sich mit allen Kräften dagegen, dass dieser gemacht werden kann. Jetzt lautet die Devise Ablenkung oder Belohnung. Sie können den Test beispielsweise nebenbei machen, während Ihr Kind fernschaut. So ist es abgelenkt und bemerkt gar nicht, wenn Sie einen Abstrich machen. Eine andere Möglichkeit ist, dass Ihr Kind nach dem erfolgreichen Test eine Belohnung erhält. Wie zum Beispiel etwas Süßes oder verlängerte Fernsehzeit. So ist der Test zwar immer noch unangenehm, jedoch schnell überstanden. Nebenbei: Wenn Sie gerade einen Test bei Ihrem Kind machen, führen Sie auch einen bei sich selbst durch.

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