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Waschen oder wegwerfen? Das raten Experten bei einer FFP2-Maske!

Die Berge an FFP2-Masken türmen sich immer weiter auf und sicherlich fragen Sie sich, ob Sie einen FFP2-Mundschutz jedes Mal wegwerfen müssen, wenn Sie ihn benutzt haben. Immerhin gibt es ständig Nachrichten darüber, dass dieser einfach gewaschen und/oder desinfiziert werden kann. Deshalb haben wir uns einmal mit Expertenmeinungen beschäftigt, welche raten, ob Sie die FFP2-Maske lieber entsorgen oder waschen sollten.

Ohne FFP2-Maske geht heute nichts mehr

Der Markt an Masken ist vielfältig und abwechslungsreich. Gerade zum Anfang der Pandemie waren Stoffmasken im Trend, denn jene hatten den Vorteil, dass diese entspannt nach dem Tragen gewaschen werden konnten. Doch die Bundesländer verschärften die Maskenpflicht, sodass Sie heute nur noch eine FFP2- oder OP-Maske tragen dürfen. Das ist aber der richtige Weg gegen die Pandemie, denn gerade die FFP2-Maske ist eine große Hilfe gegen das Virus. Der Grund ist deren gute Filterleistung, denn über 97 Prozent der Partikel werden aus der Luft gefiltert. Praktisch: Nicht nur beim Einatmen, sondern auch beim Ausatmen. Somit schützen Sie sowohl sich als auch andere. Ein weiterer großer Pluspunkt ist der Tragekomfort. Ein FFP2-Mundschutz schließt dank seiner konvexen Form perfekt mit den Gesichtskonturen ab. Dadurch atmen Sie keine ungefilterte Luft ein, die ein Risiko darstellen könnten. Doch zurück zum großen Problem, denn bei einer FFP2-Maske handelt es sich um eine Einmal-Maske. Das bedeutet, nach dem Tragen entsorgen Sie den Mundschutz. Das sorgt nicht nur für viel Müll, sondern Sie müssen immer wieder ein neues Modell kaufen. Ist das Waschen also tatsächlich eine sinnvolle Lösung?

Getragene FFP2-Masken reinigen?

Ein Forschungsteam der FH Münster hat sich mit dem Thema beschäftigt, ob eine FFP2-Maske gereinigt und wiederverwendet werden kann. Bisher waren die Masken nämlich nur auf eine einmalige Anwendung ausgelegt, sodass Sie jene nach dem Tragen entsorgen sollten. Das Team kam zu folgenden Ergebnissen:

- Sie müssen die getragene Maske für mindestens sieben Tage bei Raumluft trocknen lassen. Außerhalb der Reichweite von Kindern. Dadurch sterben die Bakterien und Viren ab, welche sich auf der Oberfläche befinden. Im Anschluss sollte der Mundschutz ausreichend desinfiziert sein, damit Sie ihn wieder tragen können. Die Forscher empfehlen für den Vorgang vor allem den Flur oder das Wohnzimmer. Weniger geeignet sind Badezimmer und Küche, da dort die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist. Achtung: Leben mehrere Personen in Ihrem Haushalt, passen Sie auf, dass Sie die Masken später nicht vertauschen. Außerdem sollten Sie mehrere Masken immer mit ausreichend Abstand zum Beispiel an einen Nagel, einen Haken oder die Wäscheleine hängen. Wie bereits erwähnt, die FFP2-Masken sollten außerhalb der Reichweite von Kindern aufgehängt werden.

- Im Internet hören Sie immer wieder von der Möglichkeit, dass Sie den FFP2-Mundschutz im Backofen trocknen und desinfizieren können. Das große Problem ist, dass diese Methode sowohl für formstabile Körbchenmodelle sowie Masken mit Ausatemventil nicht geeignet ist. Schnell kann es zu Schäden kommen, sodass Sie die Maske entsorgen müssen. Wollen Sie es dennoch ausprobieren, legen Sie die Masken auf ein Rost, welches Sie mit Backpapier ausgestattet haben, um Verschmutzungen zu vermeiden. Stellen Sie Ober- und Unterhitze sowie 80 Grad ein. Lassen Sie den FFP2-Mundschutz jetzt für 60 Minuten im Ofen trocknen. Wichtig: Zwischenzeitlich dürfen Sie die Ofentür nicht öffnen. Prüfen Sie die Maske nach dem „Backen“ auf sichtbare Schäden, auch bei den Haltebändern. Die Experten gehen davon aus, dass Sie eine Maske so etwa fünfmal wieder aufbereiten können, bevor Sie jene entsorgen sollten.

- Das Münster Forschungsteam rät hingegen davon ab, dass Sie Ihre Maske auf die Heizung legen. Jene hat, je nach Jahreszeit, etwa eine Temperatur von 30 bis 40 Grad. Das ist nicht ansatzweise genug für Bakterien und Viren, um diese zu beseitigen. Im Gegenteil, denn die warme Temperatur sowie die Feuchtigkeit der Atemluft sind die perfekten Wachstumsbedingungen. Das bedeutet, im Anschluss ist der Mundschutz deutlich verschmutzter als vorher.

- Einige Menschen wollen ganz schlau sein und sprühen den Mundschutz einfach mit Desinfektionsmittel ein. Was bei Oberflächen und Händen hilft, sollte doch auch die Maske von Viren befreien. Nun stoßen Sie aber auf gewisse Gefahren, angefangen damit, dass Sie keine gleichmäßige und vollständige Desinfektion gewährleisten können. Vergessen Sie nur einen Zentimeter, könnte sich das Virus erneut ausbreiten. Darüber hinaus sind in Desinfektionsmittel verschiedene Zusatzstoffe enthalten, welche Schleimhäute, wie in den Atemwegen oder den Augen, reizen. Der letzte große Nachteil ist, dass viele Desinfektionsmittel mit Alkohol arbeiten. Jenes tötet zwar die Viren ab, doch es kann die Schutzwirkung der FFP2-Maske beeinflussen. Insofern schützt diese nicht mehr zuverlässig. Von daher ist diese Methode bei den Experten durchgefallen.

- Der Gefrierschrank ist ein weiterer Helfer, der recht beliebt ist. Zwar ist es möglich, dass einige Erreger bei den niedrigen Temperaturen abgetötet werden, doch wiederum andere werden einfach nur eingefroren. Sobald Sie die Maske aus dem Gefrierfach nehmen, tauen diese wieder auf und werden „aktiv“. Im Grunde haben Sie jene einfach nur in den Winterschlaf versetzt. Außerdem können die Minustemperaturen zu Materialschäden führen, welche wiederum die Filterleistung verringern. Deshalb wird auch der Gefrierschrank nicht von den Experten empfohlen.

- Es gibt noch viele andere Methoden, die in den letzten Monaten an Beliebtheit gewonnen haben. Zum Beispiel die Reinigung im Kochtopf, der Mikrowelle, der Spülmaschine oder unter einer UV-Lampe. Auch der Klassiker Waschmaschine ist immer noch beliebt. Von all diesen Maßnahmen raten die Forscher aber ab, denn in der Regel kommt es nicht zu einer vollständigen Desinfektion. Gleichzeitig schädigen Sie häufig das Material, sodass der FFP2-Mundschutz nicht mehr zu gebrauchen ist.

Zwei Methoden versprechen Erfolg

Es ist also nicht notwendig, dass Sie einen FFP2-Mundschutz nach dem Tragen sofort entsorgen. Dennoch gibt es nur wenige Möglichkeiten, um die Maske zu desinfizieren. Das Forscherteam der FH Münster hat herausgefunden, dass lediglich das Trocknen im Backofen sowie das Trocknen an der Raumluft für sieben Tage Erfolg versprechen. Alle anderen Methoden, welche im Internet als Reinigungsmaßnahme beworben werden, sind nicht zu empfehlen. Entweder entfernen sie nicht die Viren, das Material wird beschädigt oder beides. Dennoch muss erwähnt werden, dass Sie mit diesen Methoden die FFP2-Maske nicht immer und immer wieder aufbereiten können. Das ist nur einige, wenige Male möglich, sodass der Austausch früher oder später unumgänglich ist. Gerade deshalb ist es sinnvoll, wenn Sie direkt mehrere FFP2-Masken erwerben. So haben Sie immer ein Exemplar zur Hand, wenn Sie eines benötigen. Achtung: Behandeln Sie jede Maske, ob gereinigt oder gerade geöffnet, immer mit Vorsicht. Also nur die Ohrenschlaufen berühren und Finger weg von der Filterfläche, um diese nicht zu verschmutzen.

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